Facebook - das soziale Netzwerk
Facebook ist eine Website zur Bildung und Unterhaltung
sozialer Netzwerke, die der Facebook Inc. mit Sitz im kalifornischen
Palo Alto gehört. Die Plattform war im Februar 2004 erstmals
zugänglich und erreichte im Januar 2011 nach eigenen Angaben
600 Millionen aktive Nutzer weltweit. . Per Ende Februar 2011
beträgt der Mitgliederbestand bereits 642,5 Millionen. In
Deutschland wird das Netzwerk mittlerweile per Ende Februar 2011
von 16,2 Millionen Menschen genutzt. . Deutschland steht damit
weltweit auf dem 11. Rang der Länder mit den meisten aktiven
Nutzern , die Schweiz liegt auf dem 47. Rang und Österreich
auf dem 48. Rang.
Geschichte
Mark Zuckerberg entwickelte Facemash, den Vorgänger von
Facebook, im Oktober 2003, während er an der Harvard Universität
war. Dem Harvard Crimson zufolge war diese Website vergleichbar
der Website Hot or Not, es stellte ein Bewertungssystem für
jede Studentin am Campus dar.
Mark Zuckerberg gründete das Unternehmen am 4. Februar 2004
und entwickelte Facebook gemeinsam mit den StudentenEduardo Saverin,
Dustin Moskovitz und Chris Hughes im Februar 2004 an der Harvard
University ursprünglich nur für die dortigenStudenten.
2004 stieg auch Sean Parker (Mitbegründer von Napster) als
Berater in das Facebook-Team ein und bekam 7 % Anteile an Facebook.
Nachdem Parker wegen Kokainbesitzes verhaftet worden war, war
er dazu gezwungen Facebook zu verlassen. Später wurde die
Website für Studenten in den Vereinigten Staaten freigegeben.
Weitere Expansionsschritte dehnten die Anmeldemöglichkeit
auch auf High-Schools und auf Unternehmensmitarbeiter aus. Im
September 2006 konnten sich auch Studenten an ausländischen
Hochschulen anmelden, später wurde die Seite für beliebige
Nutzer freigegeben. Im Frühjahr 2008 wurde die Website in
den Sprachen Deutsch, Spanisch und Französisch angeboten,
ab zweitem Quartal 2008 folgten weitere Sprachen, so dass heute
über 80 Lokalisierungen angeboten werden.
Funktionen
Jeder Benutzer verfügt über eine Profilseite, auf
der er sich vorstellen und Fotos oder Videos hochladen kann. Auf
der Pinnwand des Profils können Besucher öffentlich
sichtbare Nachrichten hinterlassen oder Notizen/Blogs veröffentlichen.
Alternativ zu öffentlichen Nachrichten können sich Benutzer
persönliche Nachrichten schicken oder chatten. Freunde können
zu Gruppen und Events eingeladen werden. Facebook verfügt
zudem über einen Marktplatz, auf dem Benutzer Kleinanzeigen
aufgeben und einsehen können. Durch eine Beobachtungsliste
wird man über Neuigkeiten, z. B. neue Pinnwandeinträge
auf den Profilseiten von Freunden informiert. Die Benutzer auf
Facebook sind in Universitäts-, Schul-, Arbeitsplatz- und
Regionsnetzwerke eingeteilt.
Applikationen
Das Unternehmen öffnete im Mai 2007 seine Plattform für
Anwendungen von Drittanbietern. Entwicklern steht über
die Facebook Platform eineProgrammierschnittstelle (API) zur
Verfügung, mit der sie Programme schreiben können,
die sich dem Design von Facebook anpassen und nach Erlaubnis
der Nutzer auf deren Daten zugreifen können. Facebook-Mitglieder
können die angebotenen Programme in ihre Profilseiten integrieren.
Die Bandbreite umfasst Spiele und andere Kommunikationsanwendungen.
Nach Unternehmensangaben waren im Oktober 2009 mehr als 350.000
Applikationen verfügbar. Allerdings erreicht nur ein kleiner
Teil davon mehr als 100.000 Nutzer im Monat. Mit über 75
Mio. aktiven Nutzern ist das Onlinespiel FarmVille die derzeit
beliebteste Facebook-Applikation.
Beobachter bewerten die Öffnung der Plattform als wichtigen
Schritt, um die Attraktivität von Facebook zu erhöhen
und damit die Nutzerzahl zu steigern. Allerdings wuchs das Angebot
derart rasant, dass Nutzer über die Unübersichtlichkeit
klagten. Einige Applikationen sind vor allem darauf ausgelegt,
sich möglichst schnell zu verbreiten. Das Unternehmen geht
mittlerweile gegen Application Spam vor, indem es im Rahmen
eines sogenannten Verification Program vertrauenswürdige
und sichere Anwendungen besser platziert und ihnen ein entsprechendes
Logo verleiht.
Connect
Mit Facebook Connect bietet das Unternehmen eine Einmalanmeldungslösung
an. Registrierte Nutzer können über diese Funktion
ihre Anmeldedaten auf anderen Websites verwenden, ohne sich
dort registrieren zu müssen. In bestimmten Fällen
ist zudem möglich, Inhalte wie das Profil, Fotos, Kontaktlisten
und Kommentare mitzunehmen. Im Gegenzug zeigt Facebook Aktivitäten
in den jeweiligen Portalen in seinem eigenen Angebot an, so
dass die Freunde eines Mitglieds diese sehen können.
Nach einer Testphase ging der Anmeldedienst im Dezember 2008
an den Start. Mittlerweile unterstützen ihn nach Unternehmensangaben
mehr als 240.000 Websites und Geräte, mehr als 60 Millionen
Nutzer greifen jeden Monat darauf zu. Unter den Kooperationspartnern
sind namhafte Unternehmen wie Yahoo!, Lufthansa, die Washington
Post oder in Deutschland das Online-Portal Bild.de.
Auch mehrere Spielkonsolen verwenden den Anmeldedienst. Nutzer
der mobilen Konsole Nintendo DSi können beispielsweise
mit der integrierten Kamera gemachte Bilder auf Facebook hochladen.
Die Xbox 360 erlaubt seit einer Aktualisierung den direkten
Zugriff auf das Netzwerk. Mit der PlayStation 3 können
Spieler Transaktionen im PlayStation-Store und neu erhaltene
Trophäen auf der persönlichen Facebook-Seite anzeigen
lassen.
Der Facebook-Connect-Nachfolger „Open Graph“ wurde
2010 auf der f8-Entwicklerkonferenz vorgestellt.
Open Graph
Facebook Open Graph ist der Nachfolger der beliebten Schnittstelle
Facebook Connect und bietet Entwicklern Zugang zur Facebook-Plattform.
Über die API können Entwickler auf einfache Weise
auf die Daten des sozialen Netzwerks zugreifen und eigene Applikationen
programmieren. Im Rahmen der f8-Entwicklerkonferenz 2010 hat
Facebook verschiedene vorprogrammierte Lösungen für
externe Websites vorgestellt, die sogenannten „Social
Plugins“ (soziale Erweiterungsmodule). Über diese
Plug-ins können Website-Betreiber einfach kleine Anwendungen
mit minimalstem Programmieraufwand im eigenen Portal integrieren.
Die beliebtesten Plugins sind der Like Button, die Like Box
und die Facebook Comment Box. Des Weiteren existieren Anwendungen
für Empfehlungen, einen Activity Stream oder die Anmeldung
mit Facebook.
Abgesehen von diesen vorprogrammierten Lösungen kann jeder
Entwickler selbst mit dem Open Graph seinen Webauftritt erweitern
und mit Facebook verbinden. Die Daten des Nutzers erhält
eine Website allerdings erst dann, wenn der Nutzer dies ausdrücklich
selbst autorisiert hat. So ist z. B. Einmalanmeldung über
Facebook ohne Weiteres möglich. Die konkreten Anwendungsfälle
des Open Graphs können sehr unterschiedlich sein, da jeder
Entwickler selbst entscheidet, wie er konkret mit den Daten
umgeht.
Bereits wenige Tage nach der Vorstellung des Open Graphs wurden
die Funktionen auf über 100.000 Websites eingebunden. Mittlerweile
nutzen über eine Million Websites die verschiedenen Funktionen
des Open Graphs.
Mobil
Spezielle Facebook-Clients sind mittlerweile für verschiedene
mobile Plattformen verfügbar (Windows Mobile, BlackBerry,
Apple iPhone/iPod touch, S60, Android, HP webOS, bada etc.).
Ausserdem gibt es drei mobile Portale für mobile Browser
mit und ohne Sensorbildschirm-Unterstützung, sowie einer
rein Text-basierenden Seite, die aus einigen ausgewählten
Handynetzen kostenlos erreichbar ist.
Des Weiteren gibt es ein Angebot zur Statusaktualisierung und
verschiedenen anderen Funktionen per SMS, welcher jedoch in
Deutschland nur aus dem O2-Netz funktioniert. Der Versand der
SMS an die Nummer 2665 (BOOK) kostet den normalen SMS-Tarif.
Für O2-Kunden ist der Empfang der Nachrichten von Facebook
(z. B. Statusmeldungen, neue Nachrichten usw.) kostenlos. Zum
Freischalten muss eine SMS mit dem Buchstaben „f“
an die 2665 gesendet werden, anschliessend erhält
der Nutzer einen Code auf dem Mobiltelefon, den er bei Facebook
angeben muss und die Nummer daraufhin freigeschaltet wird.
Seit dem 1. September 2010 ist es, wie bereits längere
Zeit in anderen Ländern, aus dem gesamten E-Plus Netz möglich
unter dem Dienst Facebook Zero (durch den Aufruf der Adresse0.facebook.com)
kostenlos auf Facebook zuzugreifen. Dabei werden jedoch keine
Bilder oder andere Multimedia Inhalte angezeigt. Zum Anzeigen
dieser muss auf die normale mobile Seite gewechselt werden,
wodurch ohne Flatrate normale Internetkosten entstehen.
Am 13. Oktober 2010 hat Facebook eine Funktion zum Einrichten
von Einmal-Passwörtern eingerichtet. Der Nutzer muss zuvor
seine Handynummer im Portal freigeschaltet haben. Durch den
Versand einer SMS mit dem Inhalt otp an die 2665 wird der User
anhand der Handynummer identifiziert und ihm ein temporäres
Passwort zugeschickt, das 20 Minuten lang gültig ist. Somit
ist angeblich mehr Sicherheit bei der Benutzung von öffentlichen
Internetzugängen gewährleistet.
Places
Mitte August 2010 hat Mark Zuckerberg eine erweiterte App für
Smartphones vorgestellt, mit einer zusätzlichen Funktion:
den Facebook Places. Diese Erweiterung ermöglicht den Usern
anderen mitzuteilen, wo sie sich gerade befinden und mit wem
sie gerade zusammen sind. Ausserdem kann man sich auch
anzeigen lassen, welche Freunde gerade in der Nähe sind.
Dieser location based service stellt eine Adaption der Gowalla
und Foursquare Funktion dar und wurde zunächst nur in den
USA gestartet. Die Einführung des Dienstes in Deutschland
fand am 5. Oktober 2010 statt. Seit dem 3. November 2010 bietet
Facebook mit dem neuen Produkt Deals Marketingmöglichkeiten
für lokale Unternehmen. Der Dienst heisst in der deutschen
Version 'Facebook Angebote' und wurde am 31. Januar 2011 in
Deutschland vorgestellt. Beim Start des neuen Dienstes haben
verschiedenste Unternehmen mitgewirkt und Rabatte angeboten.
Technik
Facebook betreibt in seinen Rechenzentren CentOS-Server –
früher mit Apache, heute mit einer eigenen HTTP-Server-Software
–, sowie mit PHP und einem selbst entwickelten Datenbanksystem
namens Cassandra. Zahlreiche Eigenentwicklungen aus der Installation
werden als freie Software veröffentlicht: die Datenbank
Cassandra, HipHop, Tornado, Thrift, Scribe … Als „Gold“-Sponsor
des Apache-Projektes fördert Facebook die freie Software
auch finanziell mit 40.000 US-Dollar jährlich.
Seitenkategorien
Facebook bietet nicht nur Privatpersonen die Möglichkeit
eine Seite zu erstellen und zu betreiben, sondern mit einem
breit gefächerten Angebot auch für Künstler,
bekannte Personen, Unternehmen und Marken.
Facebook unterscheidet folgende Seitenkategorien:
1. Lokales Unternehmen vor Ort
2. Unternehmen, Organisation oder Institution
3. Marke oder Produkt
4. Künstler, Band oder öffentliche Person
5. Unterhaltung
6. Cause or Community
Derartige Auftritte sind Teil des Social Media Marketings bzw.
der Public Relations-Aktivitäten. Mögliche Ziele der
Auftritte:
- den Aufbau und die Pflege eines positiven Markenimages zu
begünstigen
- die Bekanntheit zu steigern
- die Besucherzahlen einer Website zu optimieren
- die Kundenakquisition positiv zu beeinflussen (Word-of-Mouth;
Empfehlungsmarketing)
- die Kundenbindung zu erhöhen
- Produkte/Dienstleistungen/Angebote weiterzuentwicklen (Innovationsmanagement;
z.B. Diskussion von möglichen Produkteigenschaften)
- potenzielle Mitarbeiter zu rekrutieren (Social Recruiting;
Einblick in die Unternehmenskultur)
In der Regel gelingt die Akquisition von Fans auf Facebook einfacher,
je emotionaler ein Produkt oder Dienstleistung ist. Selbstverständlich
hat der Bekanntheitsgrad des Produktes einen überaus hohen
Einfluss auf den Erfolg einer Seite.
Infrastruktur
Jeff Rothschild gab in einer Präsentation Anfang Oktober
2009 bekannt, dass die Infrastruktur von Facebook aus 30.000
Servern bestehe. Anhand einer im Juni an der Velocity Conference
von Tom Cook (Facebook) veröffentlichten Präsentation
dürfte die Anzahl der in der Infrastruktur genutzten Server
sich innerhalb von neun Monaten auf rund 60.000 verdoppelt haben.
Wirtschaftliche Lage
Facebook hat nach der Gründung im Jahr 2004 in mehreren
Runden rund 1,24 Milliarden Dollar Kapital zur Finanzierung
erhalten. Das Geschäftsmodell basiert vor allem auf Werbung,
Gebühren für die Mitgliedschaft schliesst das
Unternehmen aus. Für das Geschäftsjahr 2010 erwartet
es laut Medienberichten rund 2 Milliarden Dollar Umsatz. Im
Februar 2010 wurde in Hamburg die erste Deutschland-Filiale
eröffnet, um die Zusammenarbeit von Marken und Unternehmen
mit Kunden oder Fans auf Facebook zu verbessern.
Geschäftsmodell
Die Facebook-Nutzung ist für Mitglieder kostenlos. Einnahmen
soll vor allem das Werbegeschäft bringen. In den USA hat
das Unternehmen den grössten Anteil am Markt für
Bannerwerbung (Stand: November 2010). Im Dezember 2010 wurde
bekannt, dass Facebook in seinem Dienst neue E-Commerce-Angebote
integrieren möchte. Dieser Social-Shopping-Marktplatz soll
eine Alternative zum klassischen Online-Shopping darstellen,
aber auch neue Mitglieder anlocken und zudem höhere Werbeeinnahmen
generieren.
Kennzahlen
Da das Unternehmen nicht börsennotiert ist und eingeschränkten
Publikationspflichten unterliegt, sind keine genauen Geschäftszahlen
bekannt. Medien berichteten, dass der Umsatz 2008 rund 300 Millionen
Dollar betrug, 2009 rund 800 Millionen Dollar. Für 2010
erwarte das Unternehmen einen Umsatz von rund 2 Milliarden Dollar,
schrieb die Nachrichtenagentur Bloomberg. Ob das Unternehmen
Gewinne schreibt, ist nicht bekannt. Facebook erklärte
im September 2010 aber, im damals abgelaufenen Quartal einen
positiven Cashflow erreicht zu haben. Anfang 2011 wurden vertrauliche
Kennzahlen bekannt, die nur an Investoren verteilt wurden. Für
die ersten neun Monate 2010 soll Facebook 355 Mio. US-Dollar
netto verdient haben, bei einem Umsatz von 1,2 Milliarden US-Dollar.
Die Geschäftszahlen seien jedoch nicht von einer Revisionsstelle
geprüft worden. Das Unternehmen soll 50 Milliarden US-Dollar
wert sein.
Finanzierung
Facebook hat in mehreren Finanzierungsrunden rund 1,24 Milliarden
Dollar Kapital eingesammelt. Der erste Investor war der Internet-Unternehmer
Peter Thiel. Auch der SoftwarekonzernMicrosoft hat sich an dem
Unternehmen beteiligt. Das russische Investment-Unternehmen
Mail.ru (früher Digital Sky Technologies) schoss in mehreren
Schritten knapp 500 Millionen Dollar hinzu. Im Januar 2011 beteiligte
sich nach einem bislang unbestätigten Bericht der New York
Times auch die US-Investmentbank Goldman Sachs mit rund 400
Millionen Dollar. Das Geldhaus soll zudem eine besondere Anlageform
entwickeln, über die ausgewählte Kunden in Facebook
investieren können. So sollen weitere 1,5 Milliarden Dollar
zusammenkommen. Mehrere Konzerne, darunter Yahoo! und Viacom,
versuchten, Facebook vollständig zu übernehmen, die
Gründer lehnten jedoch alle Angebote ab.
Finanzierungsrunden
Datum Investor Summe
2004 Eduardo Saverin
19.000 Dollar
Juni 2004 Peter Thiel
500.000 Dollar
Mai 2005 Accel Partners (Investmentunternehmen) 12,7 Mio. Dollar
April 2006 Konsortium geführt von Greylock Partners (Investmentunternehmen)
27,5 Mio. Dollar Oktober 2007 Microsoft
240 Mio. Dollar
November 2007 Li Ka-shing (Geschäftsmann aus Hongkong)
60 Mio. Dollar
Mai bis Dezember 2009 Mail.ru
400 Mio. Dollar Januar 2011 Goldman Sachs, Mail.ru
500 Mio. Dollar Mit der Einführung einer neuen Aktienstruktur
– die den bisherigen Anteilseignern mehr Kontrolle sichert
– hat das Unternehmen einen möglichen Börsengang
vorbereitet.
Marktwert
Da Facebook nicht börsennotiert ist, kann der Marktwert
nur grob ermittelt werden, etwa anhand von Investitionen in
das Unternehmen oder dem Handel von Mitarbeiteraktien auf dem
Sekundärmarkt. Im Januar 2011 wurde der Marktwert auf ca.
50 Milliarden US-Dollar taxiert.
Eigentümerstruktur
Grösste Anteilseigner sind Mark Zuckerberg (24 %), Chris
R. Hughes (12 %), Peter Thiel (7 %), Digital Sky Technologies
(6,9 %), Dustin Moskovitz (6 %), Eduardo Saverin (5 %) und Microsoft
(1,6 %).
Im Januar 2011 wurde bekannt, dass Goldman Sachs 450 Millionen
Dollar in Facebook investiert hat und Digital Sky Technologies
weitere 50 Millionen. Der Wert des sozialen Netzwerks wird mit
dem Deal auf 50 Milliarden Dollar (37 Milliarden Euro) gesteigert.
Die Beteiligung von Goldmann Sachs entspräche also ca.
1 %.
Mit dem Geschäftsabschluss wurde bekannt, dass Goldman
Sachs zusätzlich bis zu 1,5 Milliarden Dollar von weiteren
Investoren für Facebook einsammeln werde. Digital Sky Technologies
hatte vorher bereits eine halbe Milliarde Dollar in das soziale
Netzwerk investiert, Microsoft hatte im Jahr 2007 bei einem
geschätzten Firmenwert von 15 Milliarden US-Dollar für
seine 1,6 % 250 Millionen Dollar gezahlt.
Facebook-Gründer Zuckerberg hat einen Börsengang bislang
abgetan, die Führung des Unternehmens zieht aber möglicherweise
einen Börsengang im Jahr 2012 in Erwägung.
Kritik
Anonyme Registrierung
Auf Facebook ist es möglich, sich mit einer fiktiven Identität
anzumelden. Der Nutzer wird jedoch ausdrücklich dazu aufgefordert,
sich mit seinem echten Vor- und Nachnamen sowie seinem Geburtsdatum
anzumelden. Die Eingabe von zwei Namen (also Vor- und Nachname)
ist erforderlich. Zwar findet keine Überprüfung der
realen Identität eines Benutzers statt, jedoch löschte
Facebook schon mehrmals in automatisierter Form ohne Vorwarnung
Profile mit ungewöhnlichen Namen, hinter denen ohne Einzelrecherche
unechte Identitäten vermutet wurden. Dadurch wurden auch
Profile real existierender Personen gelöscht. Die Veröffentlichung
von persönlichen Daten ist den Nutzern freigestellt.
Fremde E-Mail-Kontakte können ausspioniert werden
Bei der Eröffnung eines Facebookkontos wird nicht sofort
überprüft, ob man auch Besitzer der angegebenen E-Mail-Adresse
ist. So kann der Anmelder eine fremde E-Mail angeben und über
die Funktion "Freunde finden" die 20 Personen sehen,
mit der der E-Mail-Besitzer Kontakt hatte.
Offenlegung privater Daten bei blosser Kenntnis der E-Mail-Adresse
Durch eine Kooperation mit den Mailprovidern GMX und Web.de
wird deren Nutzern, die an eine E-Mail-Adresse schreiben, mit
der sich deren Inhaber bei Facebook registriert hat, dessen
bei Facebook angegebener Vor- und Nachname sowie die Mitgliedschaft
bei Facebook mitgeteilt. Während der Registrierung bei
Facebook wird darauf nicht hingewiesen. In den FAQ von GMX gibt
es einen Eintrag, der den Zusammenhang erläutert und eine
– nicht mehr aktuelle – Anleitung enthält,
wie diese Funktion in den Einstellungen von Facebook deaktiviert
werden kann. Aktuell (Oktober 2010) findet man die Möglichkeit
zur Deaktivierung bei Facebook unter Konto / Privatsphäre
/ Anwendungen und Webseiten / Öffentliche Suche.
Personalisierte Werbung
Am 7. Oktober 2007 kündigte Facebook an, in allen vorhandenen
Nutzerprofilen von mehr als 50 Millionen registrierten Nutzern
personalisierte Werbung zuzulassen. Dabei sollen den bislang
interessierten 60 Konzernen und Unternehmen persönliche
Daten der Nutzer zur Verfügung gestellt werden. Neben Alter,
Geschlecht, Lieblingsbeschäftigungen, Wohnort, politischer
Überzeugung, Lieblingsbüchern und -filmen umfassen
die bereitgestellten Informationen auch den Bildungsstand und
Hinweise auf persönliche Beziehungen.
Dagegen wendet sich in den Vereinigten Staaten erste Kritik,
wie von Facebook-Nutzer Nate Weiner im Gespräch mit AP:
„Was wäre, wenn du ein Buch bei Amazon kaufst, das
‚Der Umgang mit Aids‘ heisst, und jeder einzelne
deiner Freunde erfährt davon?“ Denn das Problem ist,
dass nun ein Unternehmen immer mehr persönliche, schlecht
zu kontrollierende Angaben seiner Kunden (mit deren formeller
Erlaubnis) speichert, das aber im Alltag nicht bewusst macht.
Ein Artikel im Guardian vom 14. Januar 2008 kritisierte die
Gründer und Besitzer des Unternehmens in zahlreichen Punkten.
Unter anderem zeigte er auf, wie die libertäre Gesinnung
des Investors Peter Thiel, eines aus Deutschland stammenden
Hedgefonds-Managers, einen Einfluss auf die Funktionsweise und
Ausrichtung des Unternehmens haben könnte.
Verwertung von Nutzerdaten
Facebook änderte im Februar 2009 die Nutzungsbedingungen
(Terms of Service) dahin gehend, dass das Unternehmen die Daten
von Mitgliedern zeitlich unbegrenzt verwenden durfte –
auch nach Löschung bzw. Deaktivierung eines Nutzerkontos.
Die Regelung betraf beispielsweise Kommentare, Fotos und Videos.
Nach massiven Protesten von Nutzern, Daten- und Verbraucherschützern
wurden die Regeln zunächst wieder auf den Stand vor den
Änderungen zurückgesetzt. Zudem kündigte das
Unternehmen an, in bestimmten Fällen seine Nutzer künftig
über Regeländerungen abstimmen zu lassen. Im April
2009 stellte Facebook modifizierte Nutzungsbedingungen zur Abstimmung,
in denen Nutzern der Besitz ihrer Informationen zugesichert
wird. Eine Mehrheit der Teilnehmer befürwortete die neuen
Regeln. Obwohl die Inhalte (z. B. Fotos) im Besitz der Nutzer
bleiben, erhält Facebook das Recht, alle Inhalte kommerziell
zu nutzen und die Nutzungsrechte an Dritte weiterzugeben. Auch
nach der Änderung der Nutzungsbedingungen kommt Facebook
immer wieder wegen seiner lockeren Datenverwertung in die Schlagzeilen.
So speichert das Unternehmen nach einem Update auf dem Handy
Kontaktdaten. Aber auch über eine Suchfunktion, über
die Mitglieder die noch nicht gefundenen Freunde auf Facebook
mit den Daten aus der E-Mail-Kontaktliste des Mailproviders
abgleichen und finden können, werden Daten von Nicht-Mitgliedern
dauerhaft und ungefragt gespeichert. Zuletzt wurden die Nutzungsbedingungen
von Facebook indirekt durch ein Urteil des Oberlandesgerichtes
Köln bestätigt. Ein Nutzer hat ein Foto von sich in
seinem Nutzerprofil veröffentlicht. Eine Personensuchmaschine
hatte dieses übernommen. Das Oberlandesgericht Köln
wies die auf Unterlassung gerichtete Klage des Nutzers mit der
Begründung zurück, dass dieser mit der Einstellung
seines Fotos seine Einwilligung in einen Zugriff durch die Personensuchmaschine
zumindest konkludent erklärt hätte. Zudem hätte
er von der ihm von Facebook in den Nutzungsbedingungen eingeräumten
Möglichkeit der Sperre gegenüber Suchmaschinen keinen
Gebrauch gemacht, auf die das Gericht ausdrücklich verwiesen
hat.
Auswertung/Nutzung durch Nachrichtendienste und Polizei
Mitte 2009 wurde bekannt, dass die iranische Polizei Facebook-Profile
benutzt, um bei Verhören den Freundeskreis von Regimegegnern
und Demonstranten auszumachen und namentlich zu identifizieren.
Vergangene zwangsweise Veröffentlichung von privaten Nutzerdaten
Im November 2009 veränderte Facebook die Standardeinstellungen
zur Privatsphäre. Die Voreinstellungen sind nun so, dass
möglichst viele Informationen öffentlich sichtbar
sind. Darüber hinaus waren bestimmte Informationen, darunter
Name, Profilfoto, Freunde und Gruppenzugehörigkeiten seitdem
immer öffentlich sichtbar, auch wenn Nutzer zuvor andere
Einstellungen vorgenommen hatten – die früheren Schutzmöglichkeiten
waren bei diesen Punkten entfallen. Im Mai 2010 wurden diese
Missstände durch umfassende Veränderung und Vereinfachung
der Privatsphären-Einstellungsmöglichkeiten behoben.
Seitdem sind lediglich Name, Profilbild und User-ID zwangsweise
für alle anderen Facebook-User sichtbar, sämtliche
anderen Informationen können über die Privatsphären-
oder Profileinstellungen auf nicht-öffentlich gestellt
werden. Die Internet-weite Auffindbarkeit z.B. durch Suchmaschinen
("Öffentliche Suche") kann für sämtliche
Informationen ausgestellt werden.
Extremistische Einträge
Auf Facebook existieren zahlreiche Benutzerseiten mit extremistischem
Inhalt, z.B. Seiten zu Diktatoren. Im April 2009 hatte eine
Benutzerin über 200 Nazi-Seiten gesammelt, mit beispielsweise
Namen wie Grossdeutschland, Erwin Rommel Fan Club oder Holocaust
Party, mit meist NS-Propaganda. Sie schrieb daraufhin einen
offenen Brief an Facebook mit der Aufforderung, die Profile
der Neonazis zu löschen, oder es komme zu einer Anzeige
wegen Volksverhetzung. Am 17. April 2009 stoppte die Deutsche
Telekom ihre Werbung auf Facebook mit Hinweis auf „rechtsextreme“
Websites auf dem Portal. Auch die Bundeszentrale für politische
Bildung beobachtete Facebook. Facebook erklärte daraufhin,
man wolle keine Benutzer mit einer Zensur verschrecken, nehme
aber die Nutzungsbedingungen sehr ernst und würde entsprechende
Gruppen löschen.
Speicherung der Daten von Nicht-Mitgliedern
Im Februar 2010 kam an die Öffentlichkeit, dass Facebook
auch die Daten von Bürgern speichert, die willentlich nicht
bei Facebook angemeldet sind. Facebook bietet den Nutzern von
Smartphones eine kostenlose Software („App“) an,
um ihre Kontakte aus ihrem Telefonbuch mit den Kontakten in
Facebook zu synchronisieren. Dabei werden standardmässig
sämtliche Nach- und Vornamen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen
und Geburtstage hochgeladen und bei Facebook gespeichert. Nutzer
berichten, dass dadurch auch die Verknüpfungen und Bekanntschaften
von nicht angemeldeten Bürgern ersichtlich werden und bei
einer möglichen Neuanmeldung der betreffenden Person bereits
umfassende Freundeslisten vorgeschlagen werden. Diese Art der
unwillentlichen Datenerhebung widerspricht dem in Deutschland
geltenden Recht der informationellen Selbstbestimmung. Inzwischen
bietet Facebook zwar ein Kontaktformular an, das es Nicht-Mitgliedern
erlaubt, nach Eingabe der eigenen E-Mail-Adresse alle damit
verbundenen Daten löschen zu lassen. Diese Methode ist
jedoch nur von Nutzen, wenn Facebook eine Mailadresse bereits
mit den anderen gesammelten Daten verknüpft hat. Nach der
Aussage Peter Schaars, des Datenschutzbeauftragten der Bundesregierung,
könnten Bürger rechtliche Schritte einlegen. Das US-Unternehmen
müsse sich deutschem Recht beugen.
Weitergabe der Benutzeridentitäten durch Facebook-Applikationen
Am 18. Oktober 2010 veröffentlichte das Wall Street Journal
einen Bericht über die Weitergabe von User-IDs an Drittanbieter.
Zahlreiche Facebook-Applikationen konnten durch die Referrer-Informationen
des Browsers die ID der Nutzer auslesen und somit potentiell
Rückschlüsse auf die reale Identität des Benutzers
ziehen.
Rechtsstreitigkeiten
studiVZ
Das Konzept von Facebook hat einige Nachahmer wie studiVZ und
wer-kennt-wen gefunden. So wurde der im deutschsprachigen Raum
verbreitete Konkurrent studiVZ dafür kritisiert, ein bis
in die Details von Funktion, Aufbau und Aussehen gehender Nachbau
von Facebook zu sein. Am 19. Juli 2008 reichte Facebook beim
US-Bezirksgericht in San José (Kalifornien)Klage gegen
die Betreiber des studiVZ ein, der Vorwurf lautet Diebstahl
geistigen Eigentums. Jedoch ist Facebook mit dieser Klage gescheitert.
Im September 2009 teilten beide Unternehmen mit, man habe sich
geeinigt, und studiVZ werde einen Geldbetrag an Facebook zahlen.
ConnectU
2004 wurde Facebook von Klassenkameraden Mark Zuckerbergs und
ihrem Unternehmen ConnectU verklagt. Er wurde beschuldigt, einen
mündlichen Vertrag gebrochen zu haben. In dieser Vereinbarung
soll es sich um die Nutzung des Quellcodes von Facebook gehandelt
haben, der angeblich durch die Kläger erstellt worden war.
Das Unternehmen Facebook teilte der Öffentlichkeit mit,
Einigungen mit ConnectU durch eine Zahlung von 65 Millionen
US-Dollar erbracht zu haben. ConnectU bestreitet eine solche
Einigung bis heute.
Grant Raphael
Am 24. Juli 2008 verurteilte ein Gericht in London Grant Raphael
zu einer Zahlung von 22.000 Pfund wegen Persönlichkeitsverletzungen
und falscher Beschuldigungen. Raphael hatte eine falsche Facebook-Seite
über einen ehemaligen Klassenkameraden und Geschäftspartner
erstellt. Auf ihr behauptete Raphael unter dem Namen von diesem,
dass er homosexuell und nicht vertrauenswürdig sei.
Jugendschutz
Im Dezember 2009 gründete Facebook einen Sicherheitsbeirat,
um regelmässig die Sicherheitsvorkehrungen für die
Nutzer prüfen zu können. Dieser Beirat besteht aus
Vertretern der folgenden fünf Organisationen: Common Sense
Media, ConnectSafely, WiredSafety, Childnet International und
The Family Online Safety Institute (FOSI). Damit setzt Facebook
eine weitere Massnahme, um eine sichere Umgebung für Jugendliche
im Internet zu schaffen, nachdem Facebook sich bereits an der
Internet Safety Technical Task Force (ISTTF) beteiligt und 2008
mit 49 Generalstaatsanwälten der Vereinigten Staaten und
dem Generalstaatsanwalt des District of Columbia Vereinbarungen
zum besseren Jugendschutz unterzeichnete. In diesen Vereinbarungen
verpflichtet sich Facebook dazu:
- Minderjährige vor dem Austausch persönlicher Daten
speziell zu warnen;
- es Erwachsenen nicht zu ermöglichen, in Suchmaschinen
Profile von minderjährigen Personen zu finden;
- Änderungen des Alters im Profil zu erschweren und zu
protokollieren;
- Inhalte besser zu filtern und eine Liste pornografischer Angebote
zu führen sowie Links auf diese zu löschen.
Ausserdem kooperiert Facebook noch mit MTV und der BBC gegen
digitalen Missbrauch und Cyber-Mobbing.
Ebenso überarbeitete Facebook im Dezember 2009 die Kontrolle
über die Privatsphäre. Nun kann jeder Nutzer bei der
Veröffentlichung von Statusmeldungen, Medien oder Links
differenziert festlegen, wer diese sehen darf und wer nicht.
Des Weiteren wurden die Einstellungen zum Datenschutz modifiziert
und es wurde jeder Facebook-Nutzer dazu aufgefordert, diese
zu prüfen. Es kann jetzt zwischen eigenen Kontakten, Freunden
der Freunde sowie dem gesamten Facebook-Netzwerk unterschieden
werden. Hier wurde wiederum am Jugendschutz gearbeitet: Die
Inhalte von minderjährigen Nutzern sollen nur für
Freunde, Kontakte und Klassenkameraden sichtbar sein.
Sonstiges
- Der Name Facebook bezieht sich auf die sogenannten Facebooks,
die die Studenten an manchen amerikanischen Colleges zur Orientierung
auf dem Campus erhalten. In diesen Facebooks sind andere Kommilitonen
abgebildet (Face, englisch für Gesicht; book englisch für
Buch).
- Wie andere soziale Netzwerke steht auch Facebook im Verdacht,
von Arbeitgebern verwendet zu werden, um Angestellte zu überwachen.
Bestätigt werden diese Eindrücke durch einen Fall
im November 2008 aus der Schweiz, wo eine krankgeschriebene
Versicherungsangestellte ihre Stelle verlor, weil der Arbeitgeber
ihre Aktivität auf Facebook verfolgen konnte, während
der Frau offiziell Bettruhe verordnet war. Fälle, in denen
Arbeitnehmer die Stelle verloren, weil sie sich auf Facebook
abschätzig über ihre Arbeitgeber geäussert haben,
sind aus Australien bekannt. Im März 2010 wurde ein Fall
aus der Region Manchester publik, in dem einer Aushilfskellnerin
eines Cafés gekündigt wurde, indem der Arbeitgeber
die Kündigung unter Angabe des Kündigungsgrundes auf
der Pinnwand der 16-Jährigen veröffentlichte.
- Am 24. September 2010 feierte der Film The Social Network
von Regisseur David Fincher Premiere. Der Film widmet sich der
Entstehungsgeschichte von Facebook. Das Drehbuch basiert auf
einem Buch von Ben Mezrich mit dem Titel The Accidental Billionaires:
The Founding of Facebook, a Tale of Sex, Money, Genius and Betrayal.
Am 7. Oktober 2010 startete der Film in deutschen Kinos. Im
Film spielen u. a. Jesse Eisenberg, Justin Timberlake und Brenda
Song mit.
- Am 31. Mai 2010 wurde der erste „Quit Facebook Day“
veranstaltet. Das kirchliche Portal evangelisch.de veröffentlichte
aus diesem Anlass eine detaillierte Anleitung zu dem auf herkömmliche
Weise komplizierten Weg, den eigenen Nutzeraccount dauerhaft
zu löschen.
- Aufgrund eines Fehlers in der API von Facebook fiel das soziale
Netzwerk am 23. September 2010 für mehrere Stunden aus.
Betroffen waren des Weiteren die „Gefällt mir“-Schaltfläche
zur Vernetzung über externe Websites. Man sprach vom bisher
„schwersten Fehler“ in der Geschichte des Dienstes.
- Am 10. Oktober 2010 berichtete ein Angestellter des Nachrichtenmagazins
TechCrunch, bei Facebook ein Konto mit dem Namen des Google-Managers
Eric Schmidt angelegt und dabei Schmidts korrekte E-Mail-Adresse
verwendet zu haben. Da Facebook auch Konten, die noch nicht
auf die Bestätigungs-E-Mail reagierten, bestimmte Aktionen
wie das Einrichten des Profils und das Versenden von Privatnachrichten
gewährt, erhielt das „gefälschte“ Konto
von Eric Schmidt private Nachrichten von Bekannten Schmidts,
die das Konto offenbar für echt hielten.